Die Entstehungsgeschichte von die Pilates-Methode

 

Die Pilates-Methode wurde von Joseph Hubertus Pilates, geb. 1883 in der Nähe der deutschen Stadt Düsseldorf, entwickelt. Joseph Pilates setzte sich mit den westlichen wie auch östlichen Bewegungslehren auseinander und verband die unterschiedlichen Ansätze zu einem neuen Konzept, das er ursprünglich Contrology nannte: Dabei war es vor allem die dahinterstehende Idee, den Körper mit Hilfe des Geistes zu kontrollieren, die ihn faszinierte.

 

Joseph Pilates war ein kränkliches Kind. Um gesund und kraftvoller zu werden, begann er Bodybuilding zu betreiben; er boxte, schwamm und praktizierte Gymnastik und Yoga.

 

Im Alter von 32 Jahren ging J. Pilates nach England, wo er als Berufsboxer tätig war und Beamte von Scotland Yard in Selbstverteidigung unterrichtete. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde er zusammen mit anderen Deutschen in einem Konzentrationslager auf der Isle of Man interniert. Während der Internierungszeit arbeitete J. Pilates als Pfleger in einem örtlichen Spital, setzte aber auch die Bemühungen zur Weiterentwicklung seiner Methode fort. Er begann zu experimentieren, indem er Seile und elastische Federn an Krankenhausbetten anbrachte, die den Patienten dabei helfen sollten, sich auch in den Phasen ihrer Bettlägerigkeit zu bewegen. Dies war die Geburtsstunde der Pilates-Geräte.

 

Nach Kriegsende wanderte J. Pilates in die Vereinigten Staaten aus. Zusammen mit seiner Ehefrau Clara eröffnete er 1926 im Gebäude des New York City Ballets ein Studio, wo die beiden sehr bald unter berühmten Tänzern, Schauspielern und Artisten bekannt wurden. Joseph Pilates unterrichtete bis zu seinem Tod im Jahre 1967.