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Mit Dehnen, Federn und Schwingen zu einem neuen Körpergefühl!

faszienpilatesDynamisch, spielerisch und richtig viel Spaß kann man in diesem Training erleben. Es fühlt sich richtig frei an seine Faszien zu stimulieren, was bedeutet, Verspannungen zu lösen und das Bindegewebe zu straffen.
Kurz gesagt: Wir sind so alt wie unser Bindegewebe. Wer jung bleiben oder wieder jung werden will, tut also gut daran dieses Lebensnetz zu kräftigen und zu straffen. In unserem speziellen Faszientraining–Workout zeigen wir Dir wie.

1. Was sind Faszien?

Es gibt im Körper um die 650 Muskeln, ca. 250 Knochen aber nur eine Faszie. Sie verbindet alles im Körper wie ein Spinnennetz (Spannungsnetzwerk). Es ist ein kollagenes Bindegewebe, das wie der Name schon sagt, hauptsächlich aus Kollagen (Protein und Wasser) besteht.

Die 4 Bestandteile:

Kollagene (feste, formgebende Fasern, sehr dehnbar und reißfest, Zugfestigkeit höher als Stahl)
Elastin (Protein, wie ein Gummiband stark dehnbar, kehrt aber nach jeder Beanspruchung in seine Ausgangsform zurück)
Bindegewebszellen (produzieren die Fasern der Faszien in der jeweils benötigten Menge)
Matrix (Flüssigkeit, welche die Fasern und Bindegewebszellen umgibt)

2. Was sind Faszien / Welche Funktion haben Faszien?

Das Fasziengewebe ist ein netzartiges, komplexes Gewebesystem, das alle Teile des Körpers zusammenhält, sie am richtigen Platz fixiert und alles miteinander verbindet. Faszien geben dem Körper die Form, ohne sie wären wir nur ein Haufen Knochen, Sehnen, Gefässe und Nerven.

Die Funktionen sind:

Formen (umhüllen, polstern stützen, Struktur geben)
Bewegen (Kraft übertragen und speichern, Spannung halten und dehnen)
Versorgen (Stoffwechsel, Flüssigkeitstransport, Nahrung zuführen)
Kommunizieren (Reize und Informationen empfangen und weiterleiten)

Faszien können sich unabhängig von den Muskeln zb. durch Stress zusammenziehen. Außerdem sagt die Wissenschaft auch, dass die meisten (Sport)Verletzungen Faszienverletzungen sind. Faszien haben großen Einfluss auf die Muskulatur, die Bewegung, die Haltung und das Schmerzempfinden.

3. Wie kann man Faszien trainieren?

Es gibt 4 Prinzipien im Faszientraining:

Rebound Elasticity: der Katapulteffekt mit vorbereitender Gegenbewegung
Warum können Kängurus im australischen Busch so enorm weit springen? Die Sehnen der Beine werden wie ein elastisches Gummiband vorgespannt, das ermöglicht eine möglichst kraftsparende Fortbewegung. Bei uns Menschen ist das ähnlich, beim Hüpfen, Springen, Werfen gewinnen wir einen erheblichen Teil der Bewegungsenergie aus dieser dynamischen Federung, dem Katapulteffekt der Faszien. Ein Teil des Prinzips ist die vorbereitende Gegenbewegung die in Schwüngen und elastischen Rückfederungen eine leichte Vorspannung aufbaut und die gespeicherte Energie in der Bewegung dynamisch freisetzt. Der Effekt ist ein leichteres, kräftesparenderes Bewegen, da die aufzubringende Kraft auf eine lange Kette verteilt wird, anstatt nur auf einen Muskel.

Fascial Stretch: dynamische Dehnung langer Ketten
Die Dehnung findet über mehrere Gelenke statt, und wird endgradig, dreidimensional und dynamisch durchgeführt. Fließende Übergänge verschiedener Körperpositionen eignen sich besonders, denn Faszien lieben es in alle Richtungen gezogen und gedehnt zu werden.

Fascial Release, Eigenbehandlung mit der Rolle
Dies ist die beste “do it yourself” Methode um verklebte und verdickte Faszien zu lösen. Bei der Eigenbehandlung übernimmt die Blackroll die Aufgaben des Behandlers. Durch den Druck der Rolle kommt es zu einem Flüssigkeitsaustausch in den Faszien. Sie werden wie Schwämme ausgequetscht, Lymphe wird abtransportiert. Im Anschluss füllt sich die Faszie mit neuer Flüssigkeit. Beim langsamen, schmelzenden Rollen können sich deutlich schmerzhafte Stellen bemerkbar machen, die schon nach wenigen Wiederholungen spürbar geschmeidiger und durchlässiger werden. Das Gewebe wird durchfeuchtet und Verklebungen können sich lösen und werden gleitfähiger. Die Dosierung hängt von der Druckverteilung pro Fläche ab, je kleiner die Fläche auf der gerollt wird desto größer der Druck.
Achtung: Ein “Wohl weh ” Schmerz beim Rollen ist ok, bei stärkeren Schmerzen sollte man einen ärztlichen Rat einholen. Optimal wäre, 2 mal pro Woche eine kleine Einheit ins Training zu integrieren.

4. Sensory Refinement (fühlendes Verfeinern, spüren)
Faszien sind unser 6. Sinn. Wir nehmen Bewegung und auch Schmerzen hauptsächlich in diesem Gewebe wahr. Durch sinnliche, in sich hineinspürende Bewegungen können die “blinden Flecken” im Körper, wie zb. Rückenschmerzen oder schwer spürbare Bereiche nach Traumen, Verletzungen, Operationen wieder in das Körperbild integriert werden. Es geht darum bei den Übungen “bei sich selbst”, oder “im Körper” zu sein,

5. Was bringt das Faszientraining?
Es steigert das Wohlbefinden, lindert Schmerzen, beugt Verletzungen vor, macht flexibler (Körper wird dehnbarer), schult die eigene Körperwahrnehmung usw.

Der Kurs findet mit mindestens 3 und maximal 8 Personen statt.

Allgemeine Stornobedingungen
Bis 8 Tage vor Beginn der Veranstaltung fällt keine Stornogebühr an. Bei Rücktritt 7 Tage bis zum Beginn der Veranstaltung sind 50 Prozent des Beitrages, nach Beginn ist der volle Kursbeitrag zu entrichten!
Merke: Dein Platz ist erst dann fix reserviert wenn die Kursgebühr bezahlt ist. Versäumte Trainingseinheiten können aus organisatorischen Gründen leider nicht nachgeholt oder rückvergütet werden. Wir bitten um Verständnis.

fascialfitness

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